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Wie wirkt das Tadalafil?
Tadalafil wird zur Therapie von Impotenz, also erektiler Dysfunktion verwendet.
Die Ursachen von Impotenz sind vielfältig. Bei Männern ab 50 Jahren sind es meistens andere Erkrankungen, wie Arteriosklerose oder Bluthochdruck. Dann ist die Impotenz ein wichtiges Frühwarnzeichen für diese Erkrankungen. Sie sollten auf jeden Fall behandelt werden. In etwa 20 Prozent der Fälle ist die Impotenz psychisch bedingt, besonders in der Alterskohorte bis 35 Jahre.
Die Erektion des Penis beruht auf einem raschen Bluteinstrom in den Schwellkörper. Dazu müssen sich die Arterien erweitern. Dies ist nur möglich, wenn die glatte Muskulatur im corpus cavernosum erschlafft. Bei sexueller Stimulation wird daher der Botenstoff Stickstoffmonoxid (NO) freigesetzt. Er aktiviert einen zweiten Botenstoff, das cGMP (cyclische Guanosinmonophosphate). Erst das cGMP läßt die Muskelzellen im Schwellkörper erschlaffen und ermöglicht damit den Bluteinstrom in den Penis und folglich die Erektion. Um die Erektion zu beenden wird cGMP über das Enzym Phosphodiesterase 5 (PDE-5) wieder abgebaut.
Tadalafil (Cialis®) ist ein Wirkstoff der Klasse der PDE-5-Hemmer. Es blockiert das Enzym Phosphodiesterase 5. Dadurch bleibt mehr cGMP (cyclische Guanosinmonophosphate) im Umlauf, die Muskelentspannung verstärkt sich und die Erektionsfähigkeit wird verbessert. Auf Grund dieses Mechanismus wirkt Tadalafil nur bei sexuell erregten Männern. Es hat keine luststeigernde Wirkung und kann deshalb keine Erektion erzwingen.
Tadalafil wird aufgrund seiner langen Wirkungszeit von bis zu 36 Stunden auch als "Wochenendsexpille" bezeichnet. Damit eignet sie sich für Männer, die innerhalb von zwei Tagen mehrfachen Geschlechtsverkehr haben möchten. Empfohlen wird eine Tablette 30 Minuten bis 12 Stunden vorher einzunehmen.
Anwendungsgebiete
• Impotenz
Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)?
• Gleichzeitige Behandlung mit weiteren Potenz fördernden Medikamenten
• Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
• Niedriger Blutdruck (Hypotonie)
• Patienten, die zu Dauererektionen (Priapismus) neigen oder deren Penis anatomisch deformiert ist sollten das Medikament nur mit großer Vorsicht anwenden. Eine Dauererektion muss sofort fachärztlich behandelt werden, sonst können Gewebsschäden und Potenzverlust die Folge sein.
• Vorsicht bei schweren Leber-, Nieren- und Herzerkrankungen
Schwangerschaft und Stillzeit
• Für Frauen nicht indiziert
Mögliche Nebenwirkungen
Hier finden Sie die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen von Cialis®. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente reagiert. Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort den Arzt Ihres Vertrauens.
• Kopfschmerzen
• Schwindel
• Muskelschmerzen
• Überreizbarkeit des Magens. Sie ist gekennzeichnet durch Völlegefühl, Magendruck und vorzeitigem Sättigungsgefühl, Sodbrennen, Oberbauchschmerzen, Übelkeit und gelegentlichem Erbrechen.
• Verstopfung der Nase
• Hautrötung mit Hitzegefühl (Flush)
• Rückenschmerzen
• Augenentzündungen (Gelegentlich)
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
Die Wirkung von Medikamenten gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die Nitrate oder NO-Donatoren beinhalten, kann stark ansteigen. Eine gleichzeitige Einnahme kann zu starkem Blutdruckabfall mit Kollaps führen. Daher dürfen Patienten mit diesen Herz-Kreislauf-Medikamenten original Tadalafil und Generika nicht anwenden. Bestimmte Medikamente gegen Infektionen mit Bakterien, Viren oder Pilzen, sowie die Einnahme mit Grapefruitsaft können die Nebenwirkungen von Tadalafil erhöhen. Weitere Informationen finden Sie auch im Beipackzettel zu Cialis.
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Dieser Text erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es werden nur klinisch bedeutende Informationen aufgeführt. Die Beschreibung ist neutral und basiert auf der vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) anerkannten INFORMATION. Die Informationen stellen keine Empfehlung oder Bewerbung des Präparates dar. Sie ersetzen auch nicht die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker, denn wir dürfen Ihnen keine medizinische Betreuung zu kommen lassen.
* Die Illustrationen dienen der Veranschaulichung. |